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19. Dezember 2011
Die 1.Damenmannschaft des MSV verabschiedete sich beim letzten Heimspieltag des Jahres mit einer engagierten Leistung, aber zwei unglücklichen Niederlagen von ihren Fans. Die Partien gegen die Teams von TU Dresden (25:22, 25:21, 15:25, 20:25, 7:15) und VF Hoyerswerda (10:25, 25:23, 25:20; 20:25, 12:15) wurde jeweils mit 2:3 verloren.
Im ersten Spiel des letzten Heimspieltages hieß der Gegner TU Dresden. Nachdem das Hinspiel in Dresden sehr deutlich mit 0:3 verloren ging, war die Mannschaft hochmotiviert sich im Rückspiel stärker zu präsentieren. Dies gelang unseren Damen auch von Beginn an und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Beim Stand von 7:6 gingen die Bautznerinnen erstmals in Führung, doch es gelang keiner Mannschaft sich abzusetzen bis die Damen aus Dresden mit 9:13 führten und Trainer Tilo Rosjat seine erste Auszeit nahm. Doch am Spielverlauf änderte sich nichts, sodass TU die Führung leicht ausbauen konnte und mit 15:22 führte als Julia Rudolph zum Aufschlag ging. Es folgte eine unglaubliche Aufholjagd der MSV-Damen die im 25:22 Satzgewinn ihr erfreuliches Ende fand.
Den Start in den zweiten Satz verschliefen unsere Damen jedoch ein wenig und lagen wiederum schnell mit 2:6 in Rückstand. Doch erneut zeigten die MSV-Damen eine starke Abwehrleistung und beherzte Angriffsaktionen, sodass Kathleen Kalich mit einem schönen Hinterfeldangriff auf zum 11:11 ausglich. In der Folge konnten sich unsere Damen auf 16:11 absetzen und diesen vorsprung bis zum 25:21 Satzgewinn verwalten.
Mit einer 2:0 Satzführung im Rücken musste man nun eigentlich nur noch den Sack zu machen und das Spiel nach Hause bringen, doch nachdem man den 3. Satz bis zum 10:10 ausgeglichen gestalten konnte, wurden die Damen von TU Dresden allmählich stärker und die Konzentration im MSV-Team ließ ein wenig nach. Der Satz ging mit 15:25 recht deutlich verloren und bei den Gästen aus Dresden keimte wieder Hoffnung.
Trainer Tilo Rosjat schien in der Satzpause die richtigen Worte gefunden zu haben, denn im vierten Satz war die Mannschaft wieder hellwach und führte zwischenzeitlich schon mit 12:9. Doch nun war es ein sehr ausgeglichenes Spiel, in dem den MSV-Damen wenig einfache Punkte gelangen. Bis zum 16:16 wechselte das Aufschlagsrecht bei jedem Punkt, doch dann waren es wiederum die Dresdnerinnen denen mehr Punkte gelangen, sodass der 4. Satz mit 20:25 verloren ging.
Der Tie-Break musste das Spiel entscheiden, nachdem eine 2:0 Satzführung noch verloren ging. Dieser kleine psychologische Vorteil auf Seiten der Damen aus Dresden zeigt sich auch im Verlauf des Tie-Breaks, in dem die MSV-Damen immer in Rückstand lagen. Letztlich gewann TU Dresden mit 7:15 und feierte den Auswärtssieg.
Nach der unglücklichen Niederlage war unseren Damen die Enttäuschung anzusehen und so wurde der Start in den ersten Satz gegen Hoyerswerda ein wenig verschlafen. Schnell lagen die Gäste mit 3:8 in Front. Diesem Rückstand liefen unsere Damen den gesamten Satz hinterher. Auch wenn es teilweise schöne Angriffszüge zu sehen gab, schlichen sich doch immer wieder Ungenauigkeiten ins Spiel ein, die der Gegner rigoros bestrafte und auf 4:14 davonzog. Dieser Rückstand war nicht mehr umzubiegen und der erste Satz ging mit 10:25 an die Hoyerswerdaerinnen.
Im zweiten Satz war die MSV-Mannschaft dann aber hellwach. Conny Peter konnte einen schönen Angriff zum 1:0 abschließen und es entwickelte sich ein ausgeglichener Satzbeginn. Anna-Maria Kunath glänzte mit zwei sehenswerten Blöcken zum 3:3 und später zur zwischenzeitlichen 8:5 Führung. Dieser Vorsprung konnte sogar auf 12:7 ausgebaut werden. Im Gegensatz zum ersten Satz zeigte die Mannschaft sich wieder hellwach und mit einem schönen Angriffspiel. Trotzdem gelang es den Gästen den Rückstand aufzuholen und sogar mit 16:20 in Führung zu gehen. Doch nach einem schönen Block von Martina Barsch und einem von Kathleen Kalich vollendeten Angriffspielzug drehten die Gastgeberinnen wieder auf und gewannen den Satz mit 25:23.
Der dritte Satz gestaltete sich ähnlich ausgeglichen wie Satz 2. Es war nun ein spannendes Spiel, in dem beide Mannschaften eine wirklich gute Leistung zeigten. Die Stimmung in der Halle war inzwischen hervorragend. Die Mannschaft ließ sich von den Gesängen der Ersatzspielerinnen und der Fans mitreißen und behielt letztlich mit 25:20 die Oberhand.
Damit war das Spiel gedreht und die Halle bebte. Trotzdem starteten die Gäste aus Hoyerswerda besser in Satz Vier und führten schnell mit 3:8. Die MSV-Damen jedoch kamen erneut auf 10:11 zurück und wollten das Spiel unbedingt gewinnen. Beide Mannschaften verteidigten gut und zeigten immer wieder gelungene Angriffe. Beim Stand von 15:15 war die Spannung in der Halle förmlich greifbar und alle hofften auf einen Sieg zum Jahresabschluss. Doch die Damen aus Hoyerswerda hatten etwas dagegen und entschieden den Satz mit 20:25 für sich.
Wieder musste der Tie-Break entscheiden, und auch dieser verlief zunächst sehr eng. Unsere Damen kämpften um jeden Ball und mobilisierten die letzten Kräfte um doch noch gewinnen zu können. Aber beim Stand von 8:9 gelang es den Gästen sich mit zwei, drei gelungenen Aktionen abzusetzen und so hieß es beim Stand von 10:14 „Spielball Hoyerswerda“. Dank hervorragender Moral gelang es den MSV-Damen noch zwei Punkte zu machen, bis letztlich das Netz „im Weg“ war und die Gäste gewannen.
Nach einem langen Nachmittag und zwei guten Auftritten der MSV-Damen standen letztlich zwei unglückliche Niederlagen zu Buche. Doch die Leistung lässt hoffen und macht Mut fürs Spieljahr 2012. Weiter so Mädels…….
Für den MSV spielten:
Martina Barsch, Anna-Maria Kunath, Susanne Hannig, Kathleen Kalich, Susann Pohlmann., Daniela Probst; Julia Rudolph, Alexandra Lange, Silvia Pietsch, Conny Peter, Claudia Tuppack, Christiane Hensel





