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1. Damen - 2016/2017

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unterstützt das Team in der

Bezirksliga Ostsachsen

 

Eine Woche nach den erfolgreichen Heimspielen fuhren die Bautzener MSV-Frauen optimistisch zum Aufsteiger Bau-Weiß Hoyerswerda.

Wieder mit fast allen Spielerinnen an Deck rechnete man sich mit einer gleich guten Leistung 3 Punkte aus. Aber das ist die Theorie und nicht jeder Spieltag ist wie der andere. Diesmal war es eher nicht der Tag der Bautzenerinnen und sie können im Nachhinein zufrieden sein mit dem, was sie daraus gemacht haben.

Es fing im 1.Satz ganz gut an, aber bald machten sich Probleme bemerkbar, die sich noch bis in den 3. Satz fortsetzen sollten. Der Block kam regelmäßig zu spät und es lief im Angriff nicht viel über die Mitte. Mal war es die Annahme, die auch nicht immer sattelfest war, mal das Timing, mal der Pass und dazu ein starker gegnerischer Block. Der stand zudem noch auf der Position der Diagonalspielerin wie eine Wand und diese sah dort kaum einen Stich. Blieben also noch die Außenangreiferinnen, die ihre Aufgabe allesamt gut machten, aber dadurch war natürlich das Angriffsspiel leicht auszurechnen. Die Mannschaft spürte das und war entsprechend verunsichert. Es gab viele sogenannte unerzwungene Eigenfehler. So konnten sich starke Hoyerswerdaerinnen, die ihrerseits druckvoll angriffen, im 1. Satz mit 25:21 durchsetzen.

Der 2. Satz begann zwar besser für die Bautzenerinnen, aber souverän sieht anders aus. Hoyerswerda blieb immer auf Tuchfühlung und am Ende wurde es nochmal richtig knapp. Nach einem abgewehrten Satzball für Hoyerwerda konnte sich Bautzen mit 26:24 durchsetzen.

Wie fragil das Spiel der MSV-Frauen immer noch war, zeigte sich dann im 3.Satz. Fast über die gesamte Dauer des Satzes konnten sie die Hoyerswerdaerinnen mit 5 Punkten auf Distanz halten. Dann genügten 5 Eigenfehler, drei abgepfiffene Zuspiele der an diesem Tag sehr kleinlich pfeifenden Schiedsrichterin und 2 Angriffe ins Aus – und Zack -  war der Satz weg mit 23:25. Sehr ärgerlich.

Zum Glück war die Reaktion der Bautzenerinnen darauf positiv. Es war zwar nach wie vor viel Krampf dabei, aber sie bissen sich regelrecht in den 4. Satz und konnten den Gegner erstmals im Spiel deutlich dominieren. Endlich lief es auch über die Mitte besser, Hoyerswerda ließ im Block nach und Bautzen fand zur Sicherheit zurück. Mit 25:11 ließen die MSV-Frauen den Hoyerswerdaerinnen keine Chance und lieferten eine deutliche Antwort.

Mit diesem Schwung beherrschten sie auch den Tie-Break. Hoyerswerda hatte dem nichts mehr entgegenzusetzen und es war Daniela Probst vorbehalten, beim Matchball das Spiel mit einem Netzroller zum 15:6 und 3:2-Endstand (-21;24;-23;11;6) zu beenden.

Die Mannschaft hat damit gezeigt, dass sie auch mit Situationen umgehen kann, in denen es nicht so gut läuft und trotzdem erfolgreich bleibt. Den einen liegengelassenen Punkt kann man dabei verschmerzen.

Für Bautzen spielten: M.-L- Gehlauf, S. Jais, L. Pasieka, D. Probst, A. Rieger (Kapitän), L. Scheunig, J. Spee, L. Schubert, S. Rudolph, M. Jäckel und N. Weickert.