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1. Herren - 2011/2012

1herren1011
unterstützt das Team in der

Sachsenliga

 
Es gibt Tage im Leben da sollte man lieber im Bett bleiben. So dachte sicher mancher der Beteiligten nach den zwei Heimniederlagen unserer 1.Männer am Sonnabend in der Sachsenliga. Die Meisten der insgesamt 164 Zuschauer zogen ziemlich ernüchtert in Richtung Weihnachtsmarkt davon und so mancher verließ dabei die Halle kopfschüttelnd schon vor der Verteilung der Tombolapreise. Zur „Ehrenrettung" muss aber gesagt werden, dass im letzten Sachsenligajahr im Januar 2010 auch zwei Heimniederlagen gegen den SV Kreuzschule und Krostitz eingesteckt werden mussten und die Volleyballwelt trotzdem nicht unterging. (kleine Stichelei – am Ende stiegen wir in die Regionalliga auf!)

Beide Gegner konnten nicht mit voller Mannschaftsstärke anreisen. Am Abend zuvor verletzte sich bei den VF BW Hoyerswerda auch noch Silvio Panoscha schwer die Hand. Gute Besserung und wir sehen uns zum Rückspiel auf dem Spielfeld wieder. Anders die Gastgeber! Außer Steffen Jais alle Mann an Bord und am Abend zuvor noch starkes Training mit allen Spielern. Aber irgendwie kam in beiden Spielen einfach keine Spielfreude auf.

Schon der erste Satz gegen den DSC ging schleppend los. Immer wieder eigene Fehler verhinderten einen Spielfluss und irgendwie war noch kein Feuer im Spiel. Glücklicherweise wurde aber noch mit 25:22 gewonnen. Im zweiten Satz ein ähnliches Bild und bis zum 14:11 sah alles noch vom Ergebnis her ganz gut aus. Warum der Gegner dann 10 Punkte am Stück machen konnte - 14:21 – kein Kommentar. Trainer Robert Eckelt versuchte in diesem Satz mit drei Wechseln nochmal das Ruder rumzureißen, aber vergebens. Dresden glich mit einem 19:25 zum 1:1 aus.

Trotzdem ging unsere Mannschaft dann im dritten Satz erneut in Führung und hatte bis zu 4 Punkten Vorsprung (9:5). Plötzlich tauchten wieder viele Fehler in den eigenen Reihen auf und führten erneut zum Satzverlust. Der DSC brauchte keinen großen Volleyball zu spielen um locker mit 18:25 zu gewinnen.

Der vierte Satz sollte dann die Entscheidung gegen uns bringen. Es blieb zwar bis zum Schluss spannend, unsere Männer führten sogar wieder bis zum 6:5, aber die Gäste spielten ohne große Anstrengungen den Sieg mit einem 23:25 ein. Glückwunsch nach Dresden!

Ein langjähriger Volleyballspieler verabschiedete sich von mir mit den Worten: „Bei der schlechten Bewegung auf dem Feld, die sind ja wie angenagelt, da hätte auch unsere Oldietruppe spielen können – das zweite Spiel tu ich mir nicht an." Das tat weh!

Er musste dann zwar nicht mehr die zweite Niederlage des Tages mit ansehen, aber immerhin verpasste er ein spannendes Spiel und es herrschte gute Stimmung auf den Rängen. Die VF BW Hoyerswerda zogen gleich im ersten Satz davon und beim 13:18 wurde dann Tobias Lorenz für Sten Urban auf dem Zuspiel gewechselt, allerdings erst mal ohne Wirkung. Der Satz ging ganz klar mit 18:25 an die Gäste.

Im zweiten und dritten Satz merkte man dann den Nutzen dieses Wechsels. Beide Sätze wurden gewonnen (25:21 und 25:22) und insbesondere Thomas Rublack und Rico Gerber machten immer wieder Punkte im Angriff oder Block.

Im vierten Satz ging es so weiter. Über ein 12:9 zum 14:13, aber wieder ein klarer Einbruch unserer Mannschaft. Mit einem Zwischenspurt von 3:10 Punkten zogen die Gäste auf und davon und glichen mit 16:25 aus.

Also wieder Tie-breack! Und es sah nach einem versöhnlichen Abschluss aus! Beim 8:6 für uns wurden die Seiten gewechselt, Freude in den Gesichtern unserer Spieler und gute Stimmung (insbesondere bei den weiblichen Fans) auf den Rängen. Doch zur Freude der Gästefans zogen die Blau-Weißen auf 11:13 davon. Uns gelingt nochmals der Ausgleich zum 13:13, aber diesmal waren die Steinhäuser-Männer mit einem Sieg dran und machten mit 13:15 und 2:3 den Sack zu. Glückwunsch nach Hoyerswerda!

Mit diesen beiden Heimniederlagen steht man nun auf dem 7.Platz der Tabelle. Mancher wird nun sagen, kein Problem dann gibt es im nächsten Jahr ein noch viel größeres Derby! Wer will schon Ohrdruf sehen? Eine ambitionierte Mannschaft in der Nähe von Bautzen, am Valtenberg, stürmt mit großen Schritten in Richtung Sachsenliga! Viele warten schon seit Jahren auf diese Punktspielderbys – warum nicht?

In zwei Wochen muss die Mannschaft nach Chemnitz reisen. Wahrscheinlich treffen wir dort auf den Spitzenreiter und wir sind der Außenseiter. Eine Rollenverteilung die nicht schlecht sein muss!

Für den MSV spielten: Kapitän Sten Urban, Sören Wagner, Tobias Lorenz, Thomas Winter, Thomas Rublack, Rico Gerber, Uwe Borrmann, Philip Reiche, Tilo Einsiedel und Libero Oliver Hasse - Libero-Coach: Robert Eckelt und Marcus Heidrich

Ein besonderer Dank gilt Ilona und Liane so wie unseren Sponsoren für die Durchführung der Tombola und Mandy Reese und Manuel Jäckel als Schreiber.