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15. Januar 2011
Im ersten Spiel ging es gegen den Mitaufsteiger und Spitzenreiter aus Weißenberg. Die Mannschaft nicht in Bestbesetzung, verliert zu vor gegen die Gastgeber von Coblenz und das nährt natürlich die Sieghoffnungen um so mehr, da wir den ersten Satz gewinnen. Doch im zweiten Satz merkt man, dass zwei neue Spieler, noch dazu der Henner als Zuspieler, nicht so leicht einzubauen sind. Es gibt einige Unklarheiten und die eingespielte Truppe aus Weißenberg gleicht zum 1:1 aus. Also zum 4.Mal Tie-break und jedes Mal hatten wir den ersten Satz gewonnen, aber zum Schluss das Spiel verloren. Doch diesmal haben wir vielleicht Glück, denn beim 15:14 gibt es Matchball für uns. Aber Weißenberg wehrt ab und verflucht – auch diesmal gehen wir mit 15:17 als Verlierer vom Feld. Auch wenn die Tie-break-Niederlagen immer knapper werden, ich war mächtig traurig. Großes Kompliment an die Weißenberger die mit ihrer einfachen Spielweise immer wieder gewinnen.
Und nun noch gegen die am modernsten und technisch besten spielende Mannschaft der Kreisklasse - gegen Coblenz – und da gewinnen? Aber man merkte schon im ersten Satz, dass die neuen Spieler immer besser in die Mannschaft passen und nun alle Spieler voll mitmachten und tollen Einsatz um jeden Ball zeigten. Immer leicht führend gelang der erste Satzsieg. Aber wir haben schon viele erste Sätze gewonnen und Coblenz kanonierte nun im zweiten Satz aus allen Lagen, aber als Vincent einen gewaltigen Hinterfeldangriff wegblockte war es das erste Mal ruhig bei den Zuschauern und es roch nach Spielsieg. Es wurden rassige Ballwechsel gezeigt, Abwehraktionen vom Feinsten und Angriffsschläge mit richtig Power. Und genau ein extrem kurzer Pass vom Kapitän auf Vincent vor die Drei gestellt, schlug mit 100 Dezibel im gegnerischen Dreimeterraum ein und brachte den ersten Sieg in der Kreisklasse! Es war ein tolles Spiel und Coblenz-Trainer Krause anerkannte, dass wir mit dieser Leistung noch viel mehr Mannschaften bezwingen werden. Das Lob des Tages gilt unserem 19-jährigen Neuling, Paul Gräfe, der immer besser wird und Uwe Wierick für seine Steuerungen von außen.
Also nach diesem hochklassigen Spiel gehören wir doch niemals als Absteiger in die Hobbyliga - Männer - weiter - der Klassenerhalt ist Pflicht.
Es spielten: Thomas Baumann, Stefan Zuschke, Paul Gräfe, Vincent Hose, Hendrik Naumann, Uwe Wierick, und Sascha Berwing





